Hepatitis C

Selbsthilfegruppe Karlsruhe e.V.

Der Schock meines Lebens traf mich am 03.03.2000, als ich erfuhr, dass ich mit Hepatitis C infiziert bin.

Noch schlimmer traf es meine Familie, als am 06.04.2000 bekannt wurde, dass eines unserer vier Kinder ebenfalls infiziert ist.

Fange jetzt an zu leben, und zähle jeden Tag als ein Leben für sich!

Fragen ohne Antworten.

... das zu sein, was die Mediziner einen Langzeit-Überlebenden nennen.

Dankbarkeit für jeden neuen Tag, an dem "der Drache" schläft.

Viele Dinge bekommen eine neue, andere Wichtigkeit!

Jetzt wird es Zeit, dass ich mein Leben verändere.

Wann wird der Drachen böse?

Wahrscheinlich werde ich nicht besonders alt.

Schon allein das Wissen, Träger des HC-Virus zu sein, führt bei vielen Betroffenen zu einer starken psychischen Belastung, da es derzeit noch keine sichere Therapie gibt.

Nicht nur die Angst vor dem Verlust der Leistungsfähigkeit und der Gefahr an einer Zirrhose oder einem Karzinom zu erkranken, sondern auch die Sorge andere Familienangehörige anzustecken, belastet die Betroffenen erheblich.

Dies kann in manchen Fällen sogar zu ausgeprägten Depressionen führen.

Oft ist es HCV-positiven Menschen aus Angst vor Isolation nicht einmal möglich, mit Angehörigen oder Personen aus dem näheren Umfeld in Beruf und Freundeskreis über ihre Infektion zu reden, wodurch für sie die Situation noch unerträglicher wird.

Hier ist es hilfreich, sich an eine Beratungsstelle oder Selbsthilfegruppe zu wenden, um endlich einmal über seine Ängste und Sorgen zu reden.

Schon eine positive Einstellung kann helfen.

Warum HCV-Selbsthilfe?

 

 

 Info:

HepC WHO fact sheet 164